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Deutsch Ohne Grenzen
--Interview mit Herrn Dr. Emmrich vom Carl Duisberg Trainingzentrum Peking
Von Zhu Zhuo, Su Xiaoting und Mu Wenying


Die Carl Duisberg Centren (CDC) sind ein führendes gemeinnütziges Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der internationalen Bildung und Qualifizierung. Mehreren tausend Menschen aus aller Welt vermitteln die CDC alljährlich Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz, Auslandserfahrung und internationales Fachwissen. Darüber hinaus managen die CDC grenzüberschreitende Bildungsprojekte für die Wirtschaft und öffentliche Institutionen.

 „Bei uns im Carl Duisberg Trainingzentrum Peking wird ein deutscher Film namens Ronja, Räubertochter am 20. August ausgestrahlt. Sie sind herzlich willkommen, wenn Sie Lust haben und zu uns kommen! “Diese Annonce hat Su Xiaoting, eine von unserer Arbeitsgruppe, während dieser Sommerferien im Internet gelesen und dann an dieser Veranstaltung teilgenommen. Vor dem Besuch hatte sie nichts von dem Carl Duisberg Trainingzentrum Peking gehört. Und mit einer Gelegenheit, das Zentrum nochmals zu besuchen, hat sie damals auch nicht gerechnet.

Das Carl Duisberg Trainingzentrum Peking befindet sich im 13. Stock des Horizont International Towers in der Zhichunlu-Straße. Dort werden wir von Herrn Dr. Emmrich, dem Manager des Zentrums, herzlich begrüßt. Er stellt uns zuerst die CDC vor. „Die Carl Duisberg Cetren sind ein deutsches Unternehmen mit einem deutschen Hintergrund. Seit der 60er Jahre haben die CDC Erfahrung im Sprachunterricht. Wir machen das schon sehr lange, und zwar nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Polnisch und Chinesisch.“ Das gilt aber nur für das Hauptquatier der CDC in Köln und sechs weitere Zentren in Deutschland. Am 1. März 2007 wurde ein Trainingzentrum von CDC in Beijing eröffnet, damit Chinesen an guten Deutschkursen teilnehmen können, ohne nach Deutschland zu gehen.

Während unseres Besuchs fand ein Unterricht statt. Herr Dr. Emmrich bietet uns eine Gelegenheit an, dem Unterricht zuzuhören, damit wir uns darüber informieren konnten, wie hier unterrichtet wird. Als wir in das Klassenzimmer eintreten, sehen wir nur 15 Kursteilnehmer. „Solange wir hier in China Unterricht machen, unterrichten wir im Gegensatz zu anderen Institutionen in kleinen Gruppen. Es gibt hier keine Gruppe, in der  mehr als 16 Leute sitzen. Das ist die absolute Obergrenze.“ Das bedeutet für den Unterricht, dass die Schüler sehr viele Chancen zum Sprechen haben. Sie arbeiten nach der sogenannten „Kommunikativen Methode“. Das ist ein bisschen anders als nomalerweise in China. Sie arbeiten nicht „von oben nach unten“ (d.h. die Lehrer sprechen ganz viel und die Studenten nur hören), sondern miteinander. „Grammatik zu lernen ist nicht alles, was wir im Unterricht machen. Wir machen oft Spiele und führen lustige Dialoge und Diskussionen, natürlich auf Deutsch! Dann macht das Deutschlernen viel Spaß. Ich muss sagen, es herrscht hier im Unterricht eine harmonische Atmosphäre. Und jeder von uns kann viel sprechen üben!“ So erzählt uns ein Teilnehmer, der Arzt ist. „Wir sind alle Ärtze, aber kommen aus verschiedenen Städten und sind für eine Projektgruppe ausgewählt. Wir werden hier 2 Monate lang Deutsch lernen und eine Sprachprüfung machen. Dann fliegen wir nach Deutschland. In den CDC in Saarbrücken lernen wir noch weitere vier Monate Deutsch und dann machen wir dort ein Jahr lang eine medizinische Ausbildung.“

Anders als wir uns vorher vorgestellt haben, brauchen diese Ärtze den Sprachkurs nicht selbst zu bezahlen. Das ist aber keine seltene Ausnahme. Zu den von dem Carl Duisberg Trainingzentrum Peking angebotenen Kursen gehört ein Typ Kurs, der extra für Angestellte vom Unternehmen eingerichtet ist. Normalerweise bezahlen die Unternehmen solche Kurse. Die wichtigsten Kunden sind Daimler-Benz, BMW, VW und Siemens. Mit der Botschaft arbeitet das Zentrum auch sehr gut zusammen. Es wundert uns dann, warum viele Firmen und Unternehmen ihre Angestellte an sochen Deutschkursen teilnehmen lassen. Herr Dr. Emmrich beantwortet unsere Frage so: „Normalerweise wird in den Firmen, wie Siemens, BMW und so weiter, Englisch gesprochen. Aber in diesen Firmen arbeiten viele deutsche Manager, die miteinander Deutsch sprechen. Bei VW ist das besonders typisch. Da wird ganz viel Deutsch gesprochen. Durch den Erwerb von Deutschkenntnissen kann man sich in der Firma hervortun.“

Die Inhalte dieser Kurse hängen von den Unternehmen ab. Entsprechend dem Anspruch der Unternehmen liefert das Zentrum das gewünschte Angebot. Pro Stunde kostet ein normaler Unterricht 400 RMB. Es gibt auch eins-zu-eins-Unterricht, also Einzeltraining. Das ist meistens für die wichtigen Leute der Firma. Sonst bekommen die Mitarbeiter der unteren und mittleren Ebene solche Kurse, die auch 400 RMB pro Stunde kosten. „Das ist nicht teuer, weil wir tolle Lehrer haben. Sie sind ziemlich gut. Die schwierigen Kurse machen unsere besten Lehrer. Wir wollen keine billigen Lehrer“, sagt Herr Dr. Emmrich.

Alle Studenten hier haben ein gemeinsames Ziel, Deutsch zu lernen oder ihr Deutsch zu verbessern. Deswegen geht es ihnen darum, dass es in diesem Zentrum gute Lehrer und Lehrerinnen gibt. „Unser Anspruch ist einfach toller Unterricht. Bei uns ist guter Unterricht wichtig!“, diesen Punkt betont Herr Dr. Emmrich mehrmals. „Unsere Kollegen, chinesische Kollegen und deutsche Kollegen, sind Leute, die alle Deutsch studiert haben. Wir haben Lehrerinnen, die mehr als 30 Jahre auf der ganzen Welt Deutsch unterrichtet haben. Und ich selbe habe auch sehr lange Deutsch unterrichtet und habe viel Erfahrung.“ Im Carl Duisberg Trainingzentrum Peking gibt es aber natürlich eine Mischung aus sehr erfahrenen Leuten und weniger erfahrenen Leuten mit dem richtigen theoretischen Hintergrund. „Man braucht Ältere, die man fragen kann. Man braucht auch Junge, die neue Ideen mitbringen und die ganz neuen Theorien im Kopf haben und versuchen, immer etwas Neues und Anderes zu machen.“ Bei ihnen gibt es alle sechs Wochen eine Lehrerkonferenz, wo sie sich miteinander unterhalten und über bessere Lehrmethoden diskutieren.

In den letzten Jahren haben immer mehr Chinesen begonnen, Deutsch zu lernen. Nach Meinung von Herrn Dr. Emmrich ist es gut und er freut sich sehr über diese interessante Tendenz. „Sprachen sind der Schlüssel zur Welt. Lernen Sie viele Sprachen, können Sie sich mit Menschen aus anderen Ländern und anderer Kultur unterhalten! Da können Sie mehr erfahren!“ Und aus seiner Erfahrung hat er uns noch den Vorschlag gemacht, dass wir uns mit dem beschäftigen, das uns interessiert -- Filme, Literatur, Musik usw.Er meint, dass wir schon sehr glücklich seien, weil wir eine tolle Bibliothek und viel Zugang zu deutschen Filmen und Fernsehsendungen hätten.

„Das ist noch ein wichtiger Punkt, wir unterrichten nicht Deutsch, damit man Prüfungen besteht, sondern wir unterrichten Deutsch, damit man gut Deutsch kann.“ Was Herr Dr. Emmrich uns sagt, macht uns sehr nachdenklich. Wir glauben, dass Herr Dr. Emmrich und seine Mitabeiter mit solchen Prinzipien mehr Leuten dabei helfen können, gut und erfolgreich Deutsch zu lernen. Wir wünschen ihnen, dass das Zentrum viel Erfolg hat und in Zukunft in Peking weiter wachsen kann.

 

 
 
 
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